Inventory Optimizer 1.7 | Excel-Toolbox

InterimCOO · SCM & Operations Toolbox · Excel-Tool 1.7

Inventory Optimizer

Bestände analysieren. Dispositionsparameter wirtschaftlich bewerten. Maßnahmen priorisieren. Der Inventory Optimizer verknüpft Artikelstammdaten und sechs abgeschlossene Verbrauchsmonate mit einer ABC-/LMH-Analyse, wirtschaftlichen Bestellmengen und praxistauglichen Dispositionshinweisen.

Einmalpreis: 99 € netto zzgl. 19 % USt. (117,81 € brutto). Enthalten sind die Excel-Datei und das Anwender- und Methodenhandbuch in deutscher Sprache. Verkauf ausschließlich an Geschäftskunden mit Rechnungsadresse in Deutschland. Nach bestätigter Zahlung erhalten Sie berechtigte Downloadlinks.

Was Sie mit dem Tool bearbeiten können

  • ABC-/LMH-Analyse: Artikel nach Jahresverbrauchswert und Lagerumschlag in neun Segmente einordnen.
  • Bestandsparameter: Sicherheitsbestand, Meldebestand und modellierte Bestandsobergrenze nachvollziehen.
  • Bestellmengen: EOQ, MOQ, Bestellvielfache und historische durchschnittliche Bestellgröße vergleichen.
  • Disposition: Fünf Grundstrategien fachlich zuordnen und passende ERP-Einstellmöglichkeiten prüfen.
  • Working Capital: rechnerische Überbestände und konservative Szenarien mit bestätigtem Realisierungsfaktor unterscheiden.
  • Management-Steuerung: 9-Felder-Portfolio, Maßnahmen und Risiken übersichtlich prüfen.

Sieben miteinander verknüpfte Excel-Blätter

BlattInhalt
ArtikeldatenZentrale Stammdaten und Dispositionsparameter je Artikel.
VerbrauchsdatenSechs abgeschlossene Monatsverbräuche.
ABC-LMH-AnalyseVerbrauchswert, Lagerumschlag und Neun-Felder-Klassifizierung.
DispositionsstrategienGrundstrategie, EOQ/MOQ und ERP-Prüfempfehlungen.
Management-CockpitBestandswerte, Überbestände, Szenarien und Prioritäten.
ParameterGrenzwerte und Kostenannahmen, u. a. pauschale Bestellkosten.
EingabehilfePraxisnahe Erklärungen zu Bedarfsart, Kritikalität, ERP-System und Realisierungsfaktor.

Vom Artikel zur Managemententscheidung

1. Eingeben – Artikel, Lagerbestände, Einstandspreise, sechs Monatsverbräuche und Beschaffungsdaten erfassen.

2. Analysieren – ABC-/LMH-Klasse, Verbrauchsprofil, Bestandsparameter und Kostenabweichungen prüfen.

3. Disposition ableiten – Grundstrategie anhand von Bedarfstyp, Kritikalität und Lieferbedingungen überprüfen; SAP, Microsoft Dynamics oder Oracle fachlich zuordnen.

4. Priorisieren – Risiken bewerten und belastbare Maßnahmen statt pauschaler Bestandsabbauziele ableiten.

Dispositionsstrategien und ERP

Die Neun-Felder-Matrix ist ein Screening, keine automatische ERP-Freigabe. Sie führt auf fünf Grundstrategien: verbrauchsorientiert, bedarfsorientiert (MRP), periodisch, auftragsbezogen/manuell und Kanban. Die konkrete Parametrierung hängt insbesondere von Stücklistenbedarf, Artikelkritikalität, Beschaffungszeit und Lieferzuverlässigkeit ab.

Enthalten sind Zuordnungshilfen für SAP S/4HANA / ECC, Microsoft Dynamics 365 Supply Chain Management, Dynamics 365 Business Central und Oracle Fusion Cloud SCM. Das Tool ändert keine Einstellungen in diesen Systemen.

Bestand ist nicht gleich Liquidität

Detailanalyse · Rechnerischer Überbestand ist nicht mit realisierter Liquidität gleichzusetzen. Der Wert oberhalb einer modellierten Bestandsobergrenze ist zunächst eine Rechengröße. Ein Working-Capital-Szenario setzt eine begründete Realisierungsannahme voraus. Tatsächliche Liquidität entsteht erst durch realisierte Maßnahmen; sie wird vom Tool nicht automatisch nachgewiesen.

Unternehmenslizenz und Kundenmandate

Einmaliger Kauf mit Nutzungsrecht für beliebig viele Beschäftigte innerhalb der kaufenden Rechtseinheit. Die Toolbox darf auch in Kundenprojekten, Beratungs- und Interim-Mandaten eingesetzt werden. Analysen und Managementergebnisse dürfen an Auftraggeber weitergegeben werden; die Excel-Toolbox selbst, funktionsfähige Kopien oder das vollständige Handbuch dürfen nicht an Dritte weitergegeben oder weiterverkauft werden. Für Bestellungen gelten die B2B-Verkaufs- und Lizenzbedingungen.

Lieferumfang und Voraussetzungen

  • Excel-Datei (.xlsx) mit verknüpften Berechnungs- und Auswertungsblättern.
  • Anwender- und Methodenhandbuch (.pdf) mit Formeln, Herleitungen, Modellgrenzen und Rechenbeispiel.
  • Synthetische Beispieldaten für die Erprobung – keine realen Kundenergebnisse.
  • Aktuelle Desktopversion von Microsoft Excel mit Unterstützung moderner Tabellenformeln empfohlen.

Grenzen: Keine automatische ERP-Anbindung, keine automatische Bestellung, keine belastbare Liquiditätszusage. Ergebnisse sind vor produktiver Nutzung anhand tatsächlicher Bedarfe, offener Bestellungen, Lieferzeitstreuung und kritischer Artikel zu validieren.


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